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Aufruf zur Unterstützung der ersten Garmisch-Partenkirchner Crowdfunding-Aktion für bessere Bildungs- und Berufschancen  

 

Ein Projekt der Wirtschaftsjunioren Garmisch-Partenkirchen zusammen mit der Initiative Kirche geht in die Schule und der Mittelschule am Gröben

 

Crowdfunding bringt Menschen zusammen, die an eine Projektidee glauben. Gemeinsam finanzieren und verbreiten sie diese Vision. So entfalten viele Crowdfunder zusammen eine Kraft, welche die Umsetzung des Projektes möglich macht, so die Betreiber der Plattform VisionBakery. Auf dieser Plattform haben die Wirtschaftsjunioren Garmisch-Partenkirchen als Initiatoren gemeinsam mit dem Projekt Kirche geht in die Schule von der Pfarrei St. Martin und der Volksschule am Gröben zwei Aktionen gestartet, bei der sie jeden um Unterstützung bitten.

 

Die Schulklasse 9a der Gröbenschule soll einen Klassensatz Laptops erhalten, um so modernen Unterricht zu ermöglichen. Knapp 50 Tage bleiben nun Zeit, um etwas mehr als € 10.000 für dieses Projekt zu sammeln. Gelingt dies nicht, geht der bis dahin erreichte Betrag an die Unterstützer zurück. Somit ist sichergestellt, dass das gesammelte Geld auch tatsächlich für die Realisierung des Projektes eingesetzt wird. So wurden über die Plattform VisionBakery bereits zahlreiche Projekte erfolgreich realisiert.

Laptops für die Klasse

 

„Crowdfunding ist eine neue Form, wie sich jeder für Projekte vor Ort bereits mit kleinen Beträgen einsetzen kann und er sicher sein kann, dass das Projekt auch umgesetzt wird“, so Tim Schlotthauer von den Wirtschaftsjunioren Garmisch-Partenkirchen. Im Gegensatz zu Spenden erhält der Unterstützer eine Gegenleistung. So werden zum Beispiel die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9a einen kulinarischen Abend veranstalten, an dem dann die Unterstützer verköstigt werden.

 

Die Wirtschaftsjunioren, der größte Verband junger Unternehmer und Führungskräfte, hat sich fünf Grundsätze für eine bessere Gesellschaft auf die Fahnen geschrieben. Neben ehrbarem Unternehmertum, Familie und Beruf, Ressourcenbewusstsein und Netzwerke, gehört dieses Projekt zum Thema In Bildung investieren. "Viele Kinder und Jugendliche wissen, wie sie im Internet surfen, über Facebook ihren Status mitteilen oder Spiele spielen. Daher sind viele Eltern der Meinung, ihr Kind beherrsche den Umgang mit dem PC. Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Zum heutigen Unterricht sollte wie selbstverständlich der Umgang mit dem PC gehören, damit Schüler den PC auch als Arbeitsgerät verstehen und damit umgehen können. Auch die Informationsrecherche im Internet gehört dazu. Aus diesem Grund ist uns dieses Projekt so wichtig und daher bitten wir auch jeden mitzumachen, so Marc Gilsdorf, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Garmisch-Partenkirchen.

 

Für Inge Ferchl, Lehrerin an der Mittelschule ginge mit der Realisierung des Projektes „ein Wunschtraum“ in Erfüllung. Ihre Schüler sollen mit fundierten Medienkompetenzen ins Berufsleben starten. Auch die Schüler und Schülerinnen haben für das Projekt bereits geübt und sich einiges einfallen lassen. So wurden z.B. für beide Projekte Videos gedreht, in denen natürlich die Schüler im Mittelpunkt stehen.

Schüler vor dem einzigen PC

 

Die zweite Aktion steht unter dem Titel Ausbildungsplatz und zielt auf verbesserte Berufschancen der Schüler und Schülerinnen. Die Erstellung der Bewerbungsmappe gehört selbstverständlich zum Unterricht an der Mittelschule am Gröben. Mit diesem Projekt möchten die Wirtschaftsjunioren Garmisch-Partenkirchen jedoch weit darüber hinausgehen: 12 ausgewählte Jugendliche erhalten die Möglichkeit, sich über das Bewerberportal Mein-Bewerbungsportal.de kostenfrei Bewerbungsmappen zusammen zu stellen. Die Bewerbungen sind durch das Portal in drei einfachen Schritten möglich. Alle 12 Jugendlichen bekommen ihre Bewerbungsmappen professionell ausgedruckt mit Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen, Bewerbungsmappe und frankiertem Umschlag. Darüber hinaus werden die Schüler in jeweils 2 Gruppen- und  Einzeltrainings fit in Sachen Bewerbung gemacht.

 

„Den meisten Jugendlichen ist nicht klar, wie sie sich und ihre Stärken darstellen können und da die Unternehmen - vor allem die kleinen Handwerksbetriebe – in der Regel nicht den Besten, sondern den Richtigen suchen, kommen Jugendliche und Betrieb oft nicht zusammen“, so Tim Schlotthauer, Betreiber von Mein-Bewerbungsportal. „Es geht nicht darum, Lebensläufe für die Jugendlichen zu erstellen, sondern ihnen eine faire Chance auf dem Arbeitsmarkt zu bieten und dazu gehört, sie entsprechend vorzubereiten und daher bitten wir auch hier um Unterstützung.“

Bewerbungstraining

 

 Unterstützen Sie die beiden Projekte über folgende Webseite: www.visionbakery.com mit dem Stichwort Laptops und Ausbildungsplatz.