WIRTSCHAFTS-
JUNIOREN
Garmisch-
Partenkirchen

bei der Industrie- und
Handelskammer
für München
und Oberbayern



 

   
FOTOS 2002
Unsere Veranstaltungen ins Bild gesetzt! 

 

     
2/02   Traditionelles Eisstockschiessen 01.02.2002
3/02   Die Schuldrechtsreform - eine Einführung
4/02   Betriebsbesichtigung bei Geimuplast
6/02   Ferienstammtisch "Alt trifft Jung"
7/02   Besichtigung PRO7
9/02   Hochwasserhilfe für Kindergarten in Dessau! - Aufruf!
10/02   Besichtigung der chirurgischen Abteilung im Klinikum Garmisch-Partenkirchen
11/02   Emotionale Intelligenz im Unternehmen
12/02   Jahresmitgliederversammlung mit Neuwahlen
     





Jahresmitgliederversammlung und Neuwahlen



Neuer Vorstand bei den Wirtschaftsjunioren gewählt
Auch im Jahr 2003 über den Tellerrand blicken

Am Freitag, den 13.12.2002 fand die Mitgliederversammlung der Wirtschafsjunioren im Renaissance Riessersee Hotel statt. Auf der gut besuchten Versammlung gab der scheidende Vorsitzende Alexander Jaud, der nach sechs Jahren als Vorsitzender nicht mehr für dieses Amt kandidierte, einen Rückblick über die Geschehnisse bei den WJG: Mit Sicherheit am besten in Erinnerung ist den Mitgliedern, aber auch den Lesern noch die von den Wirtschaftsjunioren veranstaltete Podiumsdiskussion mit den drei Bürgermeisterkandidaten 2001. Aber auch Betriebsbesichtigungen, wie z.B. bei PRO7 oder Weiterbildungsveranstaltungen wie zB zur Bedeutung der Emotionalen Intelligenz oder zu den Neuerungen nach der Schuldrechtsreform garantierten den Mitgliedern immer die notwendige Aktualität. Jaud, dem für seine Verdienste bei den Junioren die goldene Juniorennadel vom Bundesvorstand aus Berlin verliehen wurde, bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen herzlich und launig für die perfekte Zusammenarbeit. Zu seiner Nachfolgerin als Vorstandssprecher wurde Nicole Koschwanez gewählt. Frau Koschwanez gilt als Garant für eine charmante und kompetente Leitung der im Jahre 1965 gegründeten WJ - Garmisch-Partenkirchen. Neben den bewährten Kräften im Vorstand, wie Irene Graßl, Christina Lorenz und Christian Klotz wurde Harald Baumgärtner und Kathrin Piduhn neu in den Vorstand gewählt. Frau Piduhn tritt die Nachfolge von Kathrin Scheck an, die leider für die Pressearbeit nicht mehr zur Verfügung stand. Alexander Jaud bleibt dem Vorstand als Past-Präsident erhalten.

Mit diesem Team können die Wirtschaftsjunioren gestärkt in die Zukunft gehen. Der neue Vorstand hat sich bereits viele interessante Aktivitäten für das Jahr 2003 vorgenommen. Das neue Jahr wird mit dem nun schon traditionellen Eisstockschießen im Rahmen des überregionalen Winterwochenendes der WJ beginnen. Wie immer werden die Wirtschaftsjunioren aber auch wieder über den Tellerrand blicken und z.B. im Februar das neue Terminal des Münchner Flughafens sowie das ehrgeizige Wolkenkratzer Projekt "Uptown Munich" und die Regierung von Oberbayern besichtigen. Als Highlight geplant ist zusammen mit der hiesigen EUREGIO die ayerisch-österreichischen Euregio-Gespräche zum Thema Euregionales Standortmarketing zu veranstalten. Das Gesellige wird aber auch nicht zu kurz kommen, das gewährleistet der alljährliche Besuch im Festzelt und die regelmäßigen Mitgliedertreffen.

Presseerklärung vom 16.12.2002





Emotionale Intelligenz (EQ) im Unternehmen
Vortrag von Dr. Erich Wühr

28.11.2002 um Uhr 19.30 (Rotunde der Kreissparkasse GAP)




Emotionale Intelligenz im Unternehmen
Infoabend der Wirtschaftsjunioren
über die Macht der Gefühle
-
von Walter Glas -

Da hat man sich gerade an den Intelligenz-Quotienten gewöhnt, der ja lange Zeit als das Maß aller Dinge galt, wenn es um den persönlichen oder beruflichen Erfolg ging, da kommt aus den USA mit dem EQ, der emotionalen Intelligenz, schon wieder so ein neuer Begriff. Nach neuesten Erkenntnissen soll dieser EQ im Umgang mit den Mitmenschen wesentlich wichtiger sein als Wissen und Können. Hinter dem Oberbegriff "Emotionale Intelligenz" verbergen sich Fähigkeiten und Kompetenzen wie Menschlichkeit, Takt und Kommunikationsfähigkeit.

Das Besondere an der neuen "Lehre" ist, dass es dabei sowohl um den Umgang mit sich selbst als auch mit anderen Menschen geht. Für die Wirtschaftsjunioren Garmisch-Partenkirchen war die Thematik so interessant, dass sie sich mit Dr. Erich Wühr einen Fachmann einluden. Dr. Wühr, Autor und Verleger mehrerer einschlägiger Bücher, praktiziert als Zahnarzt in Kötzting. Durch die enge Zusammenarbeit mit Professoren der Universität Peking, die in Kötzting eine Klinik unterhält, hatte er Gelegenheit, nicht nur die Akupunktur zu studieren sondern auch Einblicke in die fernöstliche Medizin zu gewinnen. In der Folge entwickelte er sich immer mehr zum Dienstleister im Bereich Medizinberater.

Bei der gut besuchten Veranstaltung in der Rotunde der Kreissparkasse führte er seine Zuhörer behutsam an das doch sehr komplexe Thema heran. Nachdem klar war, dass wir nicht ohne Gefühle sein können, differenzierte er zwischen positiven und negativen Gefühlen, erläuterte die Art wie sie zustande kommen und wie wir mit diesem Spannungsfeld umgehen. Nach der Aufnahme über die fünf Sinne gilt es, die von Menschen unterschiedlich wahrgenommenen Eindrücke zu bewerten. Die dabei entstehenden Gefühle produzieren nicht nur unser Verhalten nach außen sondern zeigen auch Wirkung nach innen. Dabei, so der Referent, ist jeder Mensch jede Sekunde seines Lebens bestrebt, Werte zu schöpfen. Forschungen haben ergeben wie Gefühlszustände ausgelöst werden. Dabei wurde festgestellt: Aktivität schafft Zufriedenheit und "Flow", zu Deutsch Wohlbefinden und Glückgefühle.

Bezogen auf die beruflichen Tätigkeiten seiner Zuhörer widerlegte Dr. Wühr die landläufige Meinung, Zufriedenheit schaffe Kundenbindung. Was zählt ist einzig die Wertschöpfung, die der Kunde oder Mitarbeiter im Zusammenhang mit uns erfährt. Aus aktuellem Anlass zur grau in grauen Wirtschaftslage empfahl der Referent: "Nicht jammern, handeln. Handeln kommt von Hand und nicht von Maul." Wer ausgepowert ist und seine Regeneration auf den Urlaub verschiebt, macht etwas falsch. Regeneration muss unmittelbar erfolgen. Nur so lässt sich das "burn-out-Syndrom" verhindern, das schon viele Manager zu Zuschauern machte. Im Übrigen mache das verharren in einem Negativzustand, wenn zum Beispiel äußere Sachzwänge keine Änderung zulassen, unweigerlich früher oder später krank. Hier setzte dann auch die Diskussion ein, die sich lange über den festgelegten Zeitrahmen hinaus fortsetzte.
Alexander Jaud, 1. Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren, dankte Dr. Wühr für seinen interessanten und informativen Vortrag.


Walter Glas
Erschienen am 04.12.2002 im Kreisboten
Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Autors




















Wirtschaftsjunioren Garmisch-Partenkirchen im Klinikum



Endoprothetik im Klinikum genießt
internationalen Ruf

WJ zu Gast in der Abteilung Allgemeinchirurgie im Klinikum

Großes Interesse bei den WJ weckte die Ankündigung, die Abteilung Allgemeinchirurgie des Klinikums Garmisch-Partenkirchen näher kennen zu lernen, werden doch auch unter betriebswirtschaftlicher Sicht große Hoffnungen auf diese Spezialabteilung gesetzt, die die Fachbereiche Endoprothetik, Gefäßchirurgie und Allgemeinchirurgie beinhaltet.

Dr. Lorenz, Stationsarzt der Abteilung, begrüßte die 20-köpfige Gruppe der WJ und stellte das Ärzteteam mit Leiter der Allgemeinchirurgie Dr. Schlemmer vor. Laut Chefarzt Dr. Holm Schlemmer werden jährlich ca. 1400 gelenksersetzende Eingriffe, davon ca. 800 Hüften, 350 Knie und zahlreiche andere allgemeinchirurgische Eingriffe in dieser Abteilung durchgeführt. Hierzu stehen 109 Betten zur Verfügung.

Seit ca. 2 Jahren führt der erste Weg den Patienten in das neu geschaffene Aufnahme-Center. Hier erhält der Patient in angenehmer Atmosphäre OP- und Eigenblutspenden-Termine. Der Bereich verfügt außerdem über zwei Untersuchungsräume in denen die Erstuntersuchungen durchgeführt werden. Anschließend wird er über seine bevorstehende Operation und die dafür notwendige Anästhesie ausführlich und verständlich aufgeklärt. Der Patient erhält sozusagen Voruntersuchung, Planung und Operation bis hin zur Nachuntersuchung aus einer Hand.

Wie in den Vorträgen von den Oberärzten Dr. Rothe und Dr. Fulghum deutlich wurde, genießt der Bereich Endoprothetik des Klinikums einen internationalen Ruf und zählt zu den "Top Five" in Deutschland und ist sogar Nr. 1 in Süddeutschland! Hüftoperationen werden hier seit 33 Jahren durchgeführt, was absolut gesehen ca. 25000 Eingriffen entspricht. Der daraus resultierende große Erfahrungsschatz kommt Patienten und Ärzten gleichermaßen zu Gute. Eine Hüftoperation dauert beispielsweise in der hiesigen Chirurgie nur etwa 45 Minuten, in anderen Kliniken kann das schon mal bis zu 75 Minuten andauern. Durch die kurze Dauer können Anästhesiezeiten reduziert und Komplikationen für den Patienten vermieden werden.

Aufgrund der Umbrüche im Gesundheitswesen muß sich heutzutage auch ein kommunal geführtes Klinikum der Zeit anpassen. So liegt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines Patienten nur noch bei 7,45 Tagen und reduziert sich kontinuierlich. Um trotzdem eine komplette Versorgung aller Patienten zu gewährleisten und gegen die Konkurrenz in Form von Privatkliniken bestehen zu können, rücken auch immer mehr betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte in den Vordergrund. Die Allgemeinchirurgie hat heute bereits einen Anteil am gesamten Umsatz des Klinikums von ca. 30 %. Der operative Bereich schreibt bereits seit einigen Jahren schwarze Zahlen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch, dass die so in Mode gekommenen "Privatkliniken" häufig auf einige wenige gewinnträchtige Behandlungen optimiert sind, aber zur sog. Grundversorgung keinen Beitrag leisten. Dies ist bei dem hiesigen Klinikum anders.

Geplant ist, daß innerhalb des Klinikums eine hochqualifizierte Spezialabteilung, die "Bayerische Klinik für Endoprothetik" entsteht. Unabhängig von einer Leitfigur sollen Teams, ein komplettes chirurgisches Angebot unter der "Marke" Endo-Gap bieten. Denn nur ein Klinikum, das auch Spezialgebiete beherrscht, kann im zukünftigen Wettbewerb auf dem Markt bestehen.


Besonderer Wert soll hier auf die Ausbildung gelegt werden, um auch in Zukunft genügend kompetente Ärzte zur Verfügung zu haben und sich mit Aus- und Weiterbildung und einem komplett medizinischen Angebot weiter von den Privatkliniken abzugrenzen.

Zum Abschluß durften die WJ noch einen ausführlichen Filmbericht über eine Hüftoperation sehen. Diese Dokumentation "live aus einem OP" ließ doch den ein oder anderen tapferen Wirtschaftsjunior etwas blasser werden.

Wir bedanken uns herzlich beim Ärzteteam der Allgemeinchirurgie für die interessanten Vorträge und Diskussionen.

 


Chefarzt Dr.Schlemmer


Oberarzt Dr. Rothe


Oberarzt Dr. Fulghum












 





Hochwasserhilfe ist Hilfe zur rechten Zeit am rechten Ort
Wirtschaftsjunioren und THW Garmisch-Partenkirchen unterstützen gezielt Kindereinrichtung in Dessau

vlnr: Irene Graßl, Alexander Jaud, Toni Huber, Kathrin Scheck, Nicole Koschwanezvlnr: Irene Graßl, Alexander Jaud, Toni Huber, Kathrin Scheck, Nicole Koschwanez

"Unser größtes Problem ist, dass die Spendenbereitschaft derzeit bereits wieder abnimmt", beginnt Nicole Koschwanez, stellvertretende Vorstandssprecherin der Wirtschaftsjunioren Garmisch-Partenkirchen ihren Aufruf zur Mithilfe, ein Kinderzentrum, bestehenden aus einer Tagesstätte, einem Hort und einem Kindergarten in Dessau mit den jetzt tatsächlich notwendigen Dingen zu versorgen. Als die Berichte über das Hochwasser kamen war auch den Wirtschaftsjunioren klar, dass "wir hier nicht einfach zuschauen können", erläutert Koschwanez weiter. "Das Hauptproblem ist aber immer da zu helfen, wo die Hilfe auch ankommt und direkt und unmittelbar ins Schwarze trifft", formuliert Alexander Jaud, Vorstandssprecher der WJ das Entscheidende. "Sachspenden einsammeln, die leider nicht immer da angekommen sind, wo sie gebraucht werden, sollte unbedingt vermieden werden. Unser Mitglied Andreas Geuther war als Einsatzleiter direkt im Hochwassergebiet und gab uns den wichtigen Hinweis, hier unbedingt erst zuzuwarten und nach Rückgang des Wassers ein konkretes Projekt auszusuchen", erläutert Jaud weiter. In diesem Zusammenhang wurde schnell der Kontakt zu Toni Huber, Leiter der THW Ortsgruppe Garmisch-Partenkirchen hergesellt. Dieses war ebenfalls vor Ort in Dessau. Ein erstes Gemeinschaftsprojekt zwischen den beiden doch recht unterschiedlichen Vereinigungen wurde geboren. "In Dessau ein konkretes Projekt zu finden war dann mit den richtigen Kontakten gar nicht mehr so schwer", erläutert der THW-Mann Huber.

"Wenn man wirklich und konkret direkt helfen will, kommt man immer schnell ans Ziel und wird mit offenen Armen - wenn auch etwas ungläubig empfangen", erzählt Huber weiter. So sei es am Anfang auch nicht einfach gewesen, in Dessau deutlich zu machen, dass von dort gesagt wird, was fehlt. "Aber jetzt liegt uns eine Liste vor mit ganz konkreten Dingen, wie sie dringend benötigt werden. Es handelt sich dabei einerseits um einen umfangreichen Bedarf an Bastel- und Schulungsmaterial. Hier sammeln wir Geld, besorgen die Sachen über hiesige Firmen und fahren das ganze nach Dessau", erläutert Jaud. "Andererseits sind auch Sachspenden gefragt, da die gesamten Außenanlagen des Kindergartens ebenfalls zerstört sind". Wer also Dreiräder, Roller, Spielfahrzeuge, Kriechtunnel, Wippen, Springelefanten etc. spenden will, fahren wir auch diese Sachen nach Dessau." Und Toni Huber appelliert weiter: "Gerne können auch Patenschaften für einzelne Spiel-Geräte übernommen werden. Wir kümmern uns dann um die Organisation." Für die Spenden gibt es ein eigens eingerichtetes Konto des THW mit der Nummer: 100 33 603 bei der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen. Sachspenden können beim THW nach Vereinbarung abgegeben werden. Hier wenden Sie sich bitte an Toni Huber unter Tel: (0 88 21) 3675.

Das Beste an der ganzen Sache ist: "Die ersten 1.000,00 Euro haben wir schon", freut sich Nicole Koschwanez. "Der Anfang ist gemacht - und den Rest schaffen wir auch, wenn sich nur einige vier Wochen zurück erinnern und auch heute noch die damaligen Vorsätze unbedingt helfen zu wollen nicht vergessen haben!"




Wirtschaftsjunioren Garmisch-Partenkirchen bei PRO 7




 

Medienstandort München - ProSieben.Sat.1 Media AG

Wirtschaftsjunioren blicken hinter die Kulissen

Gleichsam einen Blick hinter die Kulissen konnten die Wirtschaftsjunioren Garmisch-Partenkirchen bei ihrer Besichtigung von Pro7 - richtig eigentlich der "ProSieben.SAT.1 Media AG" - in München, Unterföhring machen. Neben München sind die 1993 gegründeten SZM Studios, seit letztem Jahr auch in Berlin, mit dem Nachrichtensender N24 vertreten, und somit an zwei der wichtigsten Standorte der Medienbranche präsent. Mit rund 900 Mitarbeitern ist die 100%-ige Tochtergesellschaft der ProSieben.Sat.1 Gruppe das größte Dienstleistungsunternehmen innerhalb der Gruppe. Allein im letzten Jahr sind 3500 Produktionen und 10000 Trailer konzipiert, geschnitten und vertont worden.

Die Produktionsleiterin der SZM - Studios, Hellmann, empfing die 20-köpfige Gruppe der WJ. Beim Rundgang standen die Produktionen von Arabella, sam, staff, clip max, Sonja und Galileo auf dem Programm. Hellmann erklärte den WJ die verschiedenen technischen Bereiche, Kameratypen, Beleuchtungen und den Entstehungsablauf der Unterhaltungssendungen. Einen Blick konnten die WJ auch in ein virtuelles Studio, eine sog. blue-box werfen, die beispielsweise bei der Ausstrahlung von Nachrichten verwendet wird.

Die SZM Spezialisten betreuen 11 Fernsehprogramme für Deutschland, Österreich und die Schweiz. In der Sendeabwicklung wird darauf geachtet, dass Programm und Werbung, die in Deutschland übrigens 12 Minuten pro Stunde nicht übersteigen darf, beim Zuschauer ankommen.

Beeindruckt durch die Vielfalt der Technik die notwendig ist, solche Sendungen aufzuzeichnen bzw. auszustrahlen, vervollständigten die WJ ihre Kenntnisse und Einblicke durch einen Vortrag über das Unternehmen "PRO 7/SAT 1 Media AG".

Schlagzeilen machte das Unternehmen durch die im Februar erfolgte Absage der geplanten Fusion mit der wirtschaftlich angeschlagenen Kirch Gruppe. Die Kirch Media AG ist zwar Hauptgesellschafter und wichtigster Programmlieferant, trotzdem ist die ProSieben.Sat.1 Media AG aber selbständig finanziert und die finanziellen Schwierigkeiten der Kirch Gruppe haben keine direkten Auswirkungen auf das Unternehmen.

Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2001 2,015 Mrd Euro, wovon 97 % durch die zur Gruppe gehörenden Sender SAT.1, Pro 7, Kabel 1, N24 erwirtschaftet wurden. Kerngeschäftsfeld ist das werbefinanzierte Fernsehen. Hier können aufgrund der unterschiedlich konzipierten Sender verschiedene Zielgruppen angesprochen werden. Beispielsweise spricht Pro 7 mit seinem Programmschwerpunkten, Comedy, Show, Lifestyle und Highlights aus Hollywood die Zielgruppe der 10 - 40-jährigen an, Kabel 1 dagegen mehr die Gruppe der 30-60-jährigen. Aufgrund der breiten Palette konnte die ProSieben.Sat.1 Media AG ihren Anteil am gesamt Werbemarkt auf 45,6 % steigern.

Das Unternehmen das insgesamt ca. 3000 Mitarbeiter beschäftigt möchte sich im laufenden Jahr vor allem auf seine Kerngeschäftsfelder konzentrieren, um die momentan schwierige Lage auf dem Fernsehmarkt, die auf die allgemein schwache Konjunktur zurückzuführen ist, erfolgreich zu behaupten.

Die WJ waren vom Medienstandort München, überrascht und beeindruckt. Niemals hätte man erwartet, das "Hollywood" so nah ist! Eine absolute Bereicherung für das Jahresprogramm der WJ, das unter dem Motto "Horizonte erweitern" steht.

















Ferienstammtisch 2002 - "Alt trifft Jung"

 

Sommerstammtisch "Alt trifft Jung"

Generationentreffen am Eibsee - 21.06.2002


Es war im Jahre 1965 als sich die WJ in GAP gegründet haben. Das mit Abstand
heisseste Thema damals und auch die am besten besuchte Veranstaltung: "Die EInführung der Mehrwertsteuer."
Dieses und viele andere G'schichten konnten die "jungen" aktiven WJ aus dem Kreis Garmisch-Partenkirchen am 21.06.2002 beim diesjährigen Ferienstammtisch erfahren. Dieser stand zum ersten Mal unter dem Motto "Alt trifft Jung".

Ziel war es, einmal zu den über 35 Jahre zurückliegenden Wurzeln der WJ GA-Pa zurückzugehen, auf die Erfahrungen der "Alten" zurückzugreifen und zu erfahren, welche Schwierigkeiten damals vorhanden waren und was damals einfacher war. Und die Garde von einst ist gerne und im Hinblick auch auf die kurzfristige Einladung zahlreich erschienen. Viele der damals Aktiven haben den WJ die Treue gehalten und sind immer noch Fördermitglieder.

„Vera Birkenbiehl“ hielt einen ihrer ersten Vorträge bei den WJ Garmisch-Partenkirchen. Heute füllt sie das AudiMAx der LMU München. Die WJ-"Senioren" erzählten auch über einige internationale Veranstaltungen, die in Garmisch-Partenkirchen durchgeführt worden sind und erinnerten sich auch gerne an einzelne Veranstaltungen, wie z.B. die traditionellen Fackelwanderungen durch die Partnachklamm mit „Buffet und Feuerwerk“ im Forsthaus Graseck. Im Laufe des Abends fielen immer neue Namen und Ereignisse, die bei manch einem schon fast vergessen waren.

Doch auch die Jungen-Aktiven nahmen die Gelegenheit war, den „Senioren“ über Ihre Arbeit und die Verarbeitung erfolgreicher Themen die in den letzten Jahren auf dem Programm standen zu berichten. Vor allen Dingen der Mitgliederbetreuung und Motivation ist in unserer immer mehr freizeitorientierten Gesellschaft zu einem großen Problem geworden. War es früher tatsächlich mit einer gewissen "Ehre" verbunden, ein Ehrenamt inne zu haben, so wird es heute mehr und mehr als Last empfunden. Damit besteht aber auch die große Gefahr, dass sich die "Jungen" nicht mehr einmischen, dass die Politikverdrossenheit weiter zunimmt und dass von den Möglichkeiten der Demokratie kein Gebrauch mehr gemacht wird und sich ein passives "regiert werden" einzustellen droht. Dem gilt es durch aktive Veranstaltungen, durch das ständige "über den Tellerrand blicken" entgegenzuwirken. Das haben auch die "jungen" WJ Garmisch-Partenkirchen schon lange verstanden.
Sicher waren sich alle, dass dieses Treffen in so einem Rahmen nicht das letzte für lange Zeit bleiben sollte. So erklärten sich einige "Senioren" bereit, eine Fackelwanderung "genauso wie früher" zu organisieren.
Die aktiven Mitglieder würden sich aber auch freuen, bei ihren aktuellen Veranstaltungen hin und wieder ein „altbekanntes“ Gesicht zu entdecken.

















 
   




Wirtschaftsjunioren besuchen Geimuplast

Ein Hightech Betrieb der Kunststofftechnik

Farchant ist nicht nur ein beschaulicher Fremdenverkehrsort sondern auch die erste Adresse für anspruchsvolle Technik im Kunststoffspritzguß: Geimuplast. Geschäftsführer Pohl begrüßte die 20-köpfige Gruppe der WJ Garmisch-Partenkirchen, die sich über das Unternehmen Geimuplast informieren wollten.

Pohl gab eine kurze Einführung in die Unternehmensgeschichte die 1950 mit der Gründung durch die Ingenieure Peter Mundt und Albert Geiger in Garmisch-Partenkirchen begann. 1959 verarbei-tete Geimuplast bereits 150 t Kunststoff und beschäftigte 100 Mitarbeiter. Nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit schied Herr Geiger 1960 aus und gründete sein eigenes Unternehmen.

Nach zahlreichen Eigenprodukten wie Verschlussstopfen für Tabletten-Röhrchen in den fünfziger Jahren, Anfang der sechziger ein patentiertes Produktionsverfahren für kontinuierliche Herstellung von Kunstoffketten, etc. gelang der Firma 1962 der endgültige Durchbruch mit dem Diarahmungssystem "Quickslide". Geimuplast avancierte damit zum weltweiten Marktführer und konnte diese Stellung bis heute behalten. Derzeit werden bis zu 2 Millionen Diarahmen am Tag im 3-Schicht-Betrieb gefer-tigt. Der Bereich "Diarahmen" ist bis heute ein Hauptumsatzträger. Mit der neuesten Geräteserie können bis zu 240 Dias pro Minute geschnitten, gerahmt, bedruckt und verpackt werden. Weltweit sind damit große Labors wie beispielsweise Kodak aus-gerüstet worden.

Da ein hoher Qualitätsstandard der Produkte als wichtigster Faktor für die langfristige Entwicklung des Unternehmens gesehen wird, ließ sich das Unternehmen 2001 nach DIN EN ISO 9001 : 2000 zertifizieren, . Ein ebenso wichtiger Aspekt sind moderne Betriebsstrukturen sowie die permanente Aus- und Weiterbildung der ca. 90 Mitarbeiter.

Bereits vor Jahren schloss sich Geimuplast der weltweit täti-gen Gepe-Firmengruppe mit Produktionsstätten in Schweden und Niederlanden an, um die gute und enge Zusammenarbeit mit internationalen Kunden gewährleisten zu können.

Pohl stellte den WJ nach erfolgter Besichtigung der Betriebshallen, das neueste Produkt vor: Einen innovativen Kabelbinder "Q-tie", der deutlich schneller und einfacher zu befestigen ist. Dies soll eines der neuen Produkte werden die eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmen sichern, da aufgrund der Digitalfotografie mit einem Rückgang des Bereiches "Diarahmen" gerechnet werden muß.

Geimuplast schafft es durch Innovationen und Lösungen mit "Pfiff" manche Nachteile wie den Standort fernab von Indust-riezentren und Wettbewerb mit Billiglohn-Ländern auszugleichen. Viele WJ waren überrascht, hinter dieser "einfachen" Fassade ein solch weltweit agierendes hightech-Unternehmen vorzufinden. "Hiervon bräuchten wir mehr im Landkreis", darin waren sich alle einig, nach dem Besuch.

 

 










   




Aktueller Informationsabend
"
Die Schuldrechtsreform - eine Einführung"

 
Der Referent - ausnahmsweise mal aus den eigenen Reihen der WJ: RA Alexander Jaud

Das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts setzt zahlreiche europäische Richtlinienvorgaben um, geht aber in vielen Bereichen noch wesentlich weiter. Seit dem 01.01.2002 gilt nun ein in allen wesentlichen Bereichen neues Recht der Schuldverhältnisse, d.h. insbesondere neue Bestimmungen für Kauf- und Werkverträge sowie Neuerungen bei der Verjährung und den zuöässigen Vereinbarungen im Rahmen von AGB.

Die bereits in Fleisch und Blut übergegangenen Regelungen gelten nicht mehr. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen sind schlagartig teilweise vollständig unwirksam geworden, die bisher verwendeten Verträge sind weitgehend überholt.

Die Verlängerung der Verjährungsfristen hat dazu geführt, dass im Kaufrecht nunmehr für die Dauer von 2 Jahren vom Verkäufer gehaftet wird. Ein bei Gebrauchtwaren früher möglicher gänzlicher Ausschluss der Gewährleistung ist gegenüber dem Verbraucher nicht mehr möglich.

Die bisherige Erfahrung der letzten zwei Monate hat gezeigt, dass sich die wenigsten Betroffenen der eklatanten Auswirkungen der Schuldrechtsreform bewusst sind.
Die Veranstaltung sollte in erster Linie zu einem Umdenken motivieren und eine erste Einführung in die Hauptproblembereiche geben. Dabei wurden folgende Punkte angesprochen:

1. Einleitung: Hintergrund der Schuldrechtsreform
2. Neues Verjährungsrecht: Von 30 Jahren zu 3 Jahren
3. Wesentliche Änderungen im Kaufrecht
4. Einige Hinweise und Tipps zur Anpassung der AGB

Im Anschluss an die Veranstaltung saßen wir noch lange im SPAGO zusammen.

Hier ein paar Fotos von der sehr gut besuchten Veranstaltung.



Peter Lingg (rechts),

Wirtschaftsjunior (Vorstandsbeirat) und Direktor der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen begrüßt die Mitglieder und Gäste der Wirtschaftsjunioren in der Rotunde, einem der schönsten Vortragsorte des Landkreises.  

Die WJ Garmisch-Partenkirche bedanken sich hier einmal ausdrücklich dafür, dass wir immer diesen tollen Rahmen nutzen können!

 

 


Es wurde noch
lange
nach Ende des
Vortrages diskutiert.
 

 



Gruppenbild mit Herr: Ein Teil des Vorstandes der WJ Garmisch-Partenkirchen
Irene Graßl, Alex Jaud, Nicole Koschwanez



















Die Siegerehrung

 

 



Wirtschaftsjunioren Garmisch-Partenkirchen
bei der IHK für München und Oberbayern
Impressum
email: post@wjg.de