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WIRTSCHAFTS- JUNIOREN Garmisch- Partenkirchen bei der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern |
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| 2/02 | Traditionelles Eisstockschiessen 01.02.2002 | |||
| 3/02 | Die Schuldrechtsreform - eine Einführung | |||
| 4/02 | Betriebsbesichtigung bei Geimuplast | |||
| 6/02 | Ferienstammtisch "Alt trifft Jung" | |||
| 7/02 | Besichtigung PRO7 | |||
| 9/02 | Hochwasserhilfe für Kindergarten in Dessau! - Aufruf! | |||
| 10/02 | Besichtigung der chirurgischen Abteilung im Klinikum Garmisch-Partenkirchen | |||
| 11/02 | Emotionale Intelligenz im Unternehmen | |||
| 12/02 | Jahresmitgliederversammlung mit Neuwahlen | |||
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Jahresmitgliederversammlung
und Neuwahlen Neuer Vorstand
bei den Wirtschaftsjunioren gewählt Am Freitag, den 13.12.2002 fand die Mitgliederversammlung der Wirtschafsjunioren im Renaissance Riessersee Hotel statt. Auf der gut besuchten Versammlung gab der scheidende Vorsitzende Alexander Jaud, der nach sechs Jahren als Vorsitzender nicht mehr für dieses Amt kandidierte, einen Rückblick über die Geschehnisse bei den WJG: Mit Sicherheit am besten in Erinnerung ist den Mitgliedern, aber auch den Lesern noch die von den Wirtschaftsjunioren veranstaltete Podiumsdiskussion mit den drei Bürgermeisterkandidaten 2001. Aber auch Betriebsbesichtigungen, wie z.B. bei PRO7 oder Weiterbildungsveranstaltungen wie zB zur Bedeutung der Emotionalen Intelligenz oder zu den Neuerungen nach der Schuldrechtsreform garantierten den Mitgliedern immer die notwendige Aktualität. Jaud, dem für seine Verdienste bei den Junioren die goldene Juniorennadel vom Bundesvorstand aus Berlin verliehen wurde, bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen herzlich und launig für die perfekte Zusammenarbeit. Zu seiner Nachfolgerin als Vorstandssprecher wurde Nicole Koschwanez gewählt. Frau Koschwanez gilt als Garant für eine charmante und kompetente Leitung der im Jahre 1965 gegründeten WJ - Garmisch-Partenkirchen. Neben den bewährten Kräften im Vorstand, wie Irene Graßl, Christina Lorenz und Christian Klotz wurde Harald Baumgärtner und Kathrin Piduhn neu in den Vorstand gewählt. Frau Piduhn tritt die Nachfolge von Kathrin Scheck an, die leider für die Pressearbeit nicht mehr zur Verfügung stand. Alexander Jaud bleibt dem Vorstand als Past-Präsident erhalten. Mit diesem
Team können die Wirtschaftsjunioren gestärkt in die
Zukunft gehen. Der neue Vorstand hat sich bereits viele interessante
Aktivitäten für das Jahr 2003 vorgenommen. Das neue
Jahr wird mit dem nun schon traditionellen Eisstockschießen
im Rahmen des überregionalen Winterwochenendes der WJ beginnen.
Wie immer werden die Wirtschaftsjunioren aber auch wieder über
den Tellerrand blicken und z.B. im Februar das neue Terminal
des Münchner Flughafens sowie das ehrgeizige Wolkenkratzer
Projekt "Uptown Munich" und die Regierung von Oberbayern
besichtigen. Als Highlight geplant ist zusammen mit der hiesigen
EUREGIO die ayerisch-österreichischen Euregio-Gespräche
zum Thema Euregionales Standortmarketing zu veranstalten. Das
Gesellige wird aber auch nicht zu kurz kommen, das gewährleistet
der alljährliche Besuch im Festzelt und die regelmäßigen
Mitgliedertreffen. |
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Emotionale
Intelligenz (EQ) im Unternehmen 28.11.2002
um Uhr 19.30 (Rotunde der Kreissparkasse GAP) |
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Emotionale
Intelligenz im Unternehmen Da
hat man sich gerade an den Intelligenz-Quotienten gewöhnt,
der ja lange Zeit als das Maß aller Dinge galt, wenn es
um den persönlichen oder beruflichen Erfolg ging, da kommt
aus den USA mit dem EQ, der emotionalen Intelligenz, schon wieder
so ein neuer Begriff. Nach neuesten Erkenntnissen soll dieser
EQ im Umgang mit den Mitmenschen wesentlich wichtiger sein als
Wissen und Können. Hinter dem Oberbegriff "Emotionale
Intelligenz" verbergen sich Fähigkeiten und Kompetenzen
wie Menschlichkeit, Takt und Kommunikationsfähigkeit. Walter
Glas |
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Wirtschaftsjunioren
Garmisch-Partenkirchen im Klinikum |
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Endoprothetik
im Klinikum genießt WJ
zu Gast in der Abteilung Allgemeinchirurgie im Klinikum Großes
Interesse bei den WJ weckte die Ankündigung, die Abteilung
Allgemeinchirurgie des Klinikums Garmisch-Partenkirchen näher
kennen zu lernen, werden doch auch unter betriebswirtschaftlicher
Sicht große Hoffnungen auf diese Spezialabteilung gesetzt,
die die Fachbereiche Endoprothetik, Gefäßchirurgie
und Allgemeinchirurgie beinhaltet. Dr.
Lorenz,
Stationsarzt der Abteilung, begrüßte die 20-köpfige
Gruppe der WJ und stellte das Ärzteteam mit Leiter der Allgemeinchirurgie
Dr. Schlemmer vor. Laut Chefarzt Dr. Holm Schlemmer
werden jährlich ca. 1400 gelenksersetzende Eingriffe, davon
ca. 800 Hüften, 350 Knie und zahlreiche andere allgemeinchirurgische
Eingriffe in dieser Abteilung durchgeführt. Hierzu stehen
109 Betten zur Verfügung. Seit
ca. 2 Jahren führt der erste Weg den Patienten in das neu
geschaffene Aufnahme-Center. Hier erhält der Patient in
angenehmer Atmosphäre OP- und Eigenblutspenden-Termine.
Der Bereich verfügt außerdem über zwei Untersuchungsräume
in denen die Erstuntersuchungen durchgeführt werden. Anschließend
wird er über seine bevorstehende Operation und die dafür
notwendige Anästhesie ausführlich und verständlich
aufgeklärt. Der Patient erhält sozusagen Voruntersuchung,
Planung und Operation bis hin zur Nachuntersuchung aus einer
Hand. Wie
in den Vorträgen von den Oberärzten Dr. Rothe
und Dr. Fulghum deutlich wurde, genießt der Bereich
Endoprothetik des Klinikums einen internationalen Ruf und zählt
zu den "Top Five" in Deutschland und ist sogar Nr.
1 in Süddeutschland! Hüftoperationen werden hier seit
33 Jahren durchgeführt, was absolut gesehen ca. 25000 Eingriffen
entspricht. Der daraus resultierende große Erfahrungsschatz
kommt Patienten und Ärzten gleichermaßen zu Gute.
Eine Hüftoperation dauert beispielsweise in der hiesigen
Chirurgie nur etwa 45 Minuten, in anderen Kliniken kann das schon
mal bis zu 75 Minuten andauern. Durch die kurze Dauer können
Anästhesiezeiten reduziert und Komplikationen für den
Patienten vermieden werden. Aufgrund
der Umbrüche im Gesundheitswesen muß sich heutzutage
auch ein kommunal geführtes Klinikum der Zeit anpassen.
So liegt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines Patienten
nur noch bei 7,45 Tagen und reduziert sich kontinuierlich. Um
trotzdem eine komplette Versorgung aller Patienten zu gewährleisten
und gegen die Konkurrenz in Form von Privatkliniken bestehen
zu können, rücken auch immer mehr betriebswirtschaftliche
Gesichtspunkte in den Vordergrund. Die Allgemeinchirurgie hat
heute bereits einen Anteil am gesamten Umsatz des Klinikums von
ca. 30 %. Der operative Bereich schreibt bereits seit einigen
Jahren schwarze Zahlen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch,
dass die so in Mode gekommenen "Privatkliniken" häufig
auf einige wenige gewinnträchtige Behandlungen optimiert
sind, aber zur sog. Grundversorgung keinen Beitrag leisten. Dies
ist bei dem hiesigen Klinikum anders. Geplant
ist, daß innerhalb des Klinikums eine hochqualifizierte
Spezialabteilung, die "Bayerische Klinik für
Endoprothetik" entsteht. Unabhängig von einer
Leitfigur sollen Teams, ein komplettes chirurgisches Angebot
unter der "Marke" Endo-Gap bieten. Denn
nur ein Klinikum, das auch Spezialgebiete beherrscht, kann im
zukünftigen Wettbewerb auf dem Markt bestehen. Zum
Abschluß durften die WJ noch einen ausführlichen Filmbericht
über eine Hüftoperation sehen. Diese Dokumentation
"live aus einem OP" ließ doch den ein oder anderen
tapferen Wirtschaftsjunior etwas blasser werden. Wir
bedanken uns herzlich beim Ärzteteam der Allgemeinchirurgie
für die interessanten Vorträge und Diskussionen.
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![]() Chefarzt Dr.Schlemmer ![]() Oberarzt Dr. Rothe ![]() Oberarzt Dr. Fulghum ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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Hochwasserhilfe
ist Hilfe zur rechten Zeit am rechten Ort
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Wirtschaftsjunioren
Garmisch-Partenkirchen bei PRO 7 |
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Medienstandort München - ProSieben.Sat.1 Media AG Wirtschaftsjunioren blicken hinter die Kulissen Gleichsam einen Blick hinter die Kulissen konnten die Wirtschaftsjunioren Garmisch-Partenkirchen bei ihrer Besichtigung von Pro7 - richtig eigentlich der "ProSieben.SAT.1 Media AG" - in München, Unterföhring machen. Neben München sind die 1993 gegründeten SZM Studios, seit letztem Jahr auch in Berlin, mit dem Nachrichtensender N24 vertreten, und somit an zwei der wichtigsten Standorte der Medienbranche präsent. Mit rund 900 Mitarbeitern ist die 100%-ige Tochtergesellschaft der ProSieben.Sat.1 Gruppe das größte Dienstleistungsunternehmen innerhalb der Gruppe. Allein im letzten Jahr sind 3500 Produktionen und 10000 Trailer konzipiert, geschnitten und vertont worden. Die Produktionsleiterin der SZM - Studios, Hellmann, empfing die 20-köpfige Gruppe der WJ. Beim Rundgang standen die Produktionen von Arabella, sam, staff, clip max, Sonja und Galileo auf dem Programm. Hellmann erklärte den WJ die verschiedenen technischen Bereiche, Kameratypen, Beleuchtungen und den Entstehungsablauf der Unterhaltungssendungen. Einen Blick konnten die WJ auch in ein virtuelles Studio, eine sog. blue-box werfen, die beispielsweise bei der Ausstrahlung von Nachrichten verwendet wird. Die SZM Spezialisten betreuen 11 Fernsehprogramme für Deutschland, Österreich und die Schweiz. In der Sendeabwicklung wird darauf geachtet, dass Programm und Werbung, die in Deutschland übrigens 12 Minuten pro Stunde nicht übersteigen darf, beim Zuschauer ankommen. Beeindruckt durch die Vielfalt der Technik die notwendig ist, solche Sendungen aufzuzeichnen bzw. auszustrahlen, vervollständigten die WJ ihre Kenntnisse und Einblicke durch einen Vortrag über das Unternehmen "PRO 7/SAT 1 Media AG". Schlagzeilen machte das Unternehmen durch die im Februar erfolgte Absage der geplanten Fusion mit der wirtschaftlich angeschlagenen Kirch Gruppe. Die Kirch Media AG ist zwar Hauptgesellschafter und wichtigster Programmlieferant, trotzdem ist die ProSieben.Sat.1 Media AG aber selbständig finanziert und die finanziellen Schwierigkeiten der Kirch Gruppe haben keine direkten Auswirkungen auf das Unternehmen. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2001 2,015 Mrd Euro, wovon 97 % durch die zur Gruppe gehörenden Sender SAT.1, Pro 7, Kabel 1, N24 erwirtschaftet wurden. Kerngeschäftsfeld ist das werbefinanzierte Fernsehen. Hier können aufgrund der unterschiedlich konzipierten Sender verschiedene Zielgruppen angesprochen werden. Beispielsweise spricht Pro 7 mit seinem Programmschwerpunkten, Comedy, Show, Lifestyle und Highlights aus Hollywood die Zielgruppe der 10 - 40-jährigen an, Kabel 1 dagegen mehr die Gruppe der 30-60-jährigen. Aufgrund der breiten Palette konnte die ProSieben.Sat.1 Media AG ihren Anteil am gesamt Werbemarkt auf 45,6 % steigern. Das Unternehmen das insgesamt ca. 3000 Mitarbeiter beschäftigt möchte sich im laufenden Jahr vor allem auf seine Kerngeschäftsfelder konzentrieren, um die momentan schwierige Lage auf dem Fernsehmarkt, die auf die allgemein schwache Konjunktur zurückzuführen ist, erfolgreich zu behaupten. Die WJ waren vom Medienstandort München, überrascht und beeindruckt. Niemals hätte man erwartet, das "Hollywood" so nah ist! Eine absolute Bereicherung für das Jahresprogramm der WJ, das unter dem Motto "Horizonte erweitern" steht. |
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Sommerstammtisch
"Alt trifft Jung" Generationentreffen am Eibsee - 21.06.2002 Es war im Jahre 1965 als sich die WJ in GAP gegründet haben. Das mit Abstand heisseste Thema damals und auch die am besten besuchte Veranstaltung: "Die EInführung der Mehrwertsteuer." Dieses und viele andere G'schichten konnten die "jungen" aktiven WJ aus dem Kreis Garmisch-Partenkirchen am 21.06.2002 beim diesjährigen Ferienstammtisch erfahren. Dieser stand zum ersten Mal unter dem Motto "Alt trifft Jung". Ziel war es, einmal zu den über 35 Jahre zurückliegenden Wurzeln der WJ GA-Pa zurückzugehen, auf die Erfahrungen der "Alten" zurückzugreifen und zu erfahren, welche Schwierigkeiten damals vorhanden waren und was damals einfacher war. Und die Garde von einst ist gerne und im Hinblick auch auf die kurzfristige Einladung zahlreich erschienen. Viele der damals Aktiven haben den WJ die Treue gehalten und sind immer noch Fördermitglieder. Vera Birkenbiehl hielt einen ihrer ersten Vorträge bei den WJ Garmisch-Partenkirchen. Heute füllt sie das AudiMAx der LMU München. Die WJ-"Senioren" erzählten auch über einige internationale Veranstaltungen, die in Garmisch-Partenkirchen durchgeführt worden sind und erinnerten sich auch gerne an einzelne Veranstaltungen, wie z.B. die traditionellen Fackelwanderungen durch die Partnachklamm mit Buffet und Feuerwerk im Forsthaus Graseck. Im Laufe des Abends fielen immer neue Namen und Ereignisse, die bei manch einem schon fast vergessen waren. Doch auch die Jungen-Aktiven nahmen die Gelegenheit war, den Senioren über Ihre Arbeit und die Verarbeitung erfolgreicher Themen die in den letzten Jahren auf dem Programm standen zu berichten. Vor allen Dingen der Mitgliederbetreuung und Motivation ist in unserer immer mehr freizeitorientierten Gesellschaft zu einem großen Problem geworden. War es früher tatsächlich mit einer gewissen "Ehre" verbunden, ein Ehrenamt inne zu haben, so wird es heute mehr und mehr als Last empfunden. Damit besteht aber auch die große Gefahr, dass sich die "Jungen" nicht mehr einmischen, dass die Politikverdrossenheit weiter zunimmt und dass von den Möglichkeiten der Demokratie kein Gebrauch mehr gemacht wird und sich ein passives "regiert werden" einzustellen droht. Dem gilt es durch aktive Veranstaltungen, durch das ständige "über den Tellerrand blicken" entgegenzuwirken. Das haben auch die "jungen" WJ Garmisch-Partenkirchen schon lange verstanden. Sicher waren sich alle, dass dieses Treffen in so einem Rahmen nicht das letzte für lange Zeit bleiben sollte. So erklärten sich einige "Senioren" bereit, eine Fackelwanderung "genauso wie früher" zu organisieren. Die aktiven Mitglieder würden sich aber auch freuen, bei ihren aktuellen Veranstaltungen hin und wieder ein altbekanntes Gesicht zu entdecken. |
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Wirtschaftsjunioren besuchen Geimuplast Ein Hightech Betrieb der Kunststofftechnik Farchant ist nicht nur ein beschaulicher Fremdenverkehrsort sondern auch die erste Adresse für anspruchsvolle Technik im Kunststoffspritzguß: Geimuplast. Geschäftsführer Pohl begrüßte die 20-köpfige Gruppe der WJ Garmisch-Partenkirchen, die sich über das Unternehmen Geimuplast informieren wollten. Pohl gab eine kurze Einführung in die Unternehmensgeschichte die 1950 mit der Gründung durch die Ingenieure Peter Mundt und Albert Geiger in Garmisch-Partenkirchen begann. 1959 verarbei-tete Geimuplast bereits 150 t Kunststoff und beschäftigte 100 Mitarbeiter. Nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit schied Herr Geiger 1960 aus und gründete sein eigenes Unternehmen. Nach zahlreichen Eigenprodukten wie Verschlussstopfen für Tabletten-Röhrchen in den fünfziger Jahren, Anfang der sechziger ein patentiertes Produktionsverfahren für kontinuierliche Herstellung von Kunstoffketten, etc. gelang der Firma 1962 der endgültige Durchbruch mit dem Diarahmungssystem "Quickslide". Geimuplast avancierte damit zum weltweiten Marktführer und konnte diese Stellung bis heute behalten. Derzeit werden bis zu 2 Millionen Diarahmen am Tag im 3-Schicht-Betrieb gefer-tigt. Der Bereich "Diarahmen" ist bis heute ein Hauptumsatzträger. Mit der neuesten Geräteserie können bis zu 240 Dias pro Minute geschnitten, gerahmt, bedruckt und verpackt werden. Weltweit sind damit große Labors wie beispielsweise Kodak aus-gerüstet worden. Da ein hoher Qualitätsstandard der Produkte als wichtigster Faktor für die langfristige Entwicklung des Unternehmens gesehen wird, ließ sich das Unternehmen 2001 nach DIN EN ISO 9001 : 2000 zertifizieren, . Ein ebenso wichtiger Aspekt sind moderne Betriebsstrukturen sowie die permanente Aus- und Weiterbildung der ca. 90 Mitarbeiter. Bereits vor Jahren schloss sich Geimuplast der weltweit täti-gen Gepe-Firmengruppe mit Produktionsstätten in Schweden und Niederlanden an, um die gute und enge Zusammenarbeit mit internationalen Kunden gewährleisten zu können. Pohl stellte den WJ nach erfolgter Besichtigung der Betriebshallen, das neueste Produkt vor: Einen innovativen Kabelbinder "Q-tie", der deutlich schneller und einfacher zu befestigen ist. Dies soll eines der neuen Produkte werden die eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmen sichern, da aufgrund der Digitalfotografie mit einem Rückgang des Bereiches "Diarahmen" gerechnet werden muß. Geimuplast schafft es durch Innovationen und Lösungen mit "Pfiff" manche Nachteile wie den Standort fernab von Indust-riezentren und Wettbewerb mit Billiglohn-Ländern auszugleichen. Viele WJ waren überrascht, hinter dieser "einfachen" Fassade ein solch weltweit agierendes hightech-Unternehmen vorzufinden. "Hiervon bräuchten wir mehr im Landkreis", darin waren sich alle einig, nach dem Besuch.
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